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Geschichtliches

GESCHICHTLICHES

Es ist dokumentarisch festgehalten, dass 1883 Norweger erstmalig die Vorzüge „neuartiger nordischer Holzleisten“ genannt Schneeschuhe in den Harz brachten und anwendeten. Die Harzer Forstleute erkannten die Vorzüge und verwendeten sie mit Zufriedenheit für ihren winterlichen Waldgang .Die meist aus Esche gefertigten, mit handfestem Riemenzeug oder aufgenagelten Schuhen versehenen Bretter, kamen bald in den verschiedensten Harzorten, so auch in Benneckenstein zum Einsatz.

1884 war die winterliche Erstbesteigung des Brocken mit Schneeschuhen, norwegische Studenten und Engländer erschlossen den Harzern damit eine neue Welt. Das Skifahren erfreute sich zunehmender Beliebtheit. Die ersten Oberharzgemeinden gründeten einen Skiclub, so 1892 der Skiclub Braunlage, 1896 der Oberharzer Skiclub mit Skifreunden aus Schierke und Wernigerode und 1905 der Deutsche Skiverband.,1909 der Skiclub in Benneckenstein. Pioniere des Benneckensteiner Skisports waren Erwin Wille, Ernst Kammer, Max Koch und Förster Vock.

Eine schnelle Entwicklung nahm der Skisport im Harz, so wurde um die Jahrhundertwende in der Schule das Fach Skisport unterrichtet. Die ersten Wettläufe im Skilauf wurden in den einzelnen Orten ausgetragen.Der erste Schneeschuhlieferant des Harzes war Julius Hahne aus Benneckenstein, der seine „besonders empfohlenen, in Öl gesottenen Telemark-Hölzer“ schon 1890 nach Russland, Österreich, Finnland verschickte und auf internationalen Skiausstellungen in München und Zürich goldene und silberne Medaillen gewann.

Die ersten Schanzen entstanden, fast jeder Ort hatte eine aus Schnee gebaute oder mit einem kleinen Holzgerüst versehene Schanze. 1927 wurde nach einem Plan der Hochschule für Leibesübungen in Berlin-Spandau bei Benneckenstein die erste 40m Schanze errichtet.
Inmitten herrlicher Fichten und Buchenwälder und den natürlichen Voraussetzungen kam die Schneesicherheit und die gute Verkehrsanbindung (Harzquerbahn),dass Benneckenstein ein beliebter Wintersportort für alle Grossstädter des Norddeutschen Raumes wurde.

Die Familien Heyder, Mückenheim, Ohlemeyer, Trute und Hartmann hatten die besten Sportler. Zu dieser Zeit gab es keine Spezialisten, alle liefen im Langlauf, dazu kam Slalom und von den Schanzen wurde auch gesprungen. Die Benneckensteiner holten im Harzgebiet die meisten der Siege.
Nach dem 2. Weltkrieg wurde durch das Potsdamer Abkommen die innerdeutsche Grenze mitten durch den Harz gezogen. Der Skisport wurde weiter durchgeführt und 1950 war Schierke der Austragungsort der 1. DDR-Meisterschaften. Der Harz als typisches nordisches Skigebiet war nun endgültig getrennt.
Auch Benneckenstein war davon betroffen. Es war durch die Grenze nicht möglich, dass die Gebiete um den Winterberg, Königsberg und dem Brocken für den Wintersportgenutzt werden konnten.

Der für Benneckenstein unvergessene Kurt Heyder entwickelte mit seinem unermüdlichen Einsatz viele
Talente, ob im Bereich des Langlaufs oder des Springens.Unsere Talente mussten wir in die Skizentren nach Oberhof und Zella-Mehlis in den Thüringerwald geben, sowie in die sächsischen Oberwiesenthal und Klingenthal.
Die Liste der Delegierungen zu den Thüringer und Sächsischen Sportclubs und den Kinder- und Jugendsportschulen ist unendlich. Die ersten zogen 1954 in den Thüringer Wald es waren Werner Haase und Hans-Dieter Riechel, beide als Langläufer, wobei Hans-Dieter Riechel zu den Biathleten wechselte und in Zinnwald trainierte. Gerhard Heyder war als Springer in Zella-Mehlis, nach dem er wieder in Benneckenstein war trainierte er gemeinsam mit seinem Vater. Es verging kein Jahr, in dem nicht Sportler delegiert wurden.

Hier nur eine kleine Auswahl:

Werner Haase, Hans-Dieter Riechel, Hans Bokeloh, Siegrid Klinge (Czekay), Wilfried Träger, Mario Kurde, Anke Kurde, Mandy und Tina Plagens, Gordon Jentzsch, Jörg Vogeley aus dem Bereich der Langläufer.

Dieter Bokeloh, Reinhardt Trute, Kurt Wedler, Jürgen Domrich, Helmut Bock, Otto, Hans-Jürgen und Siegfried Träger, Rainer Just, Dominik Hase, Michael Bieder, Steve Miehe, Bodo Liebetruth (war zuletzt Nordisch-Kombinierter).

In diesen Reihen sind Olympia-Teilnehmer, Weltmeisterschaftsteilnehmer und Deutsche Meister zufinden. Dieter Bokeloh war Skiflugsieger auf der Schanze in Planica im Jahre 1963 , er wurde auch „Verdienster Meister des Sports“.

„Onkel“ Kurt Heyder hat in seiner Tätigkeit als Übungsleiter mehr als 30 Sportler delegiert.

Im Bereich Langlauf übernahmen Gerhard Heyder, Gerhard Röger und Peter und Bärbel Freiberger den Übungsleiterbetrieb. Im Sprungbereich
waren die tätigen Übungsleiter Gerhard Heyder, Helmut Bock und anschließend Kurt-Jörg Heyder und Klaus Miehe. Benneckenstein war in den Jahren 1967 bis zur Wende Austragungsort der Bezirksspartakiade des Bezirkes Magdeburg in den Nordischen Skidisziplinen. Durch diese Wettkämpfe hatte der Verein bis zu 70 ausgebildete Kampfrichter.


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  WSV Benneckenstein e.V. 1909
c/o Michael Finzel
Nordhäuser Str. 15
38877 Benneckenstein (Harz)

Tel.: 03 94 57 / 25 91
 
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  Dienstags und Freitags von 16:00 - 17:30 Uhr

Training findet je nach Wetterlage am Bungalow am Waldschlößchen - Cross oder Ski, an der "alten Eiche" - Skiroller/ Inliner oder bei Regenwetter in der Turnhalle statt.

 
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